Aspekte der Freien
Improvisation
Februar - Mai 2008
Kritik
Hansjürgen
Wäldele, Nicolas Rihs und Gäste

Spontaneität
und Reflexion
In unserer Reihe
„Aspekte der Freien Improvisation“ suchen wir,
Hansjürgen Wäldele und Nicolas Rihs, seit 4 Jahren
mit Musik, Reflexion und Diskussion, im Spannungsfeld von
Komposition und Improvisation, neue Wege der Auseinandersetzung
mit musikalischen Grundfragen.
Dies ist ein Versuch Theorie und Praxis in einer Veranstaltung
zu verbinden, der/m BesucherIn ein kommentiertes Konzert
bzw. ein illustriertes Seminar zu bieten. Ziel dieser experimentellen
kulturellen Initiative ist die Begegnung von Musikschaffenden
und Musikliebhabern in immer neuen Formen.
12
Heimspiele
(12 Triokonzerte)
in Biel
/ Uster
/ Zürich
/ Duisburg
/ Freiburg
i Br./ Weil
Das
Gastgeberduo Wäldele/Rihs lädt an den Wohnorten
aller beteiligten Musiker je einen Gast zum Heimspiel im
Trio ein. Der Gast wird zudem seine Annäherung ans
Freie Improvisieren thematisieren und zur Diskussion stellen.
4
Finale in Basel
(4 x Musik&Reflexion)
Unter dem Thema: „Kritik
der frei improvisierten Musik“ - wie kann Qualität
beurteilt werden? spielen an 4 Daten 4 Trios. Deren Musik
wird gleich anschliessend von jeweils 2 Kritikern beurteilt.
Der Moderator leitet das Gespräch mit dem Publikum.
Gastgeber:
Hansjürgen
Wäldele, Oboe
Nicolas
Rihs, Fagott
Gäste:
Harald
Kimmig, Violine
Philippe
Micol, Bassklarinette/Sopransaxophon
Daniel
Studer, Kontrabass
René
Krebs, Trompete
Moderator:
Thomas
Meyer, Musikkritiker/Musikjournalist
Kritiker:
Rudolf
Kelterborn, Komponist
Hansheinz
Schneeberger, Musiker
Roland
Moser, Komponist
Sebastian
Kiefer, Musikkritiker
Februar - Mai 2008:
Harald
Kimmig Trio
Fr 1. Februar 19h00
Weil,
Kulturzentrum Kesselhaus
So
3. Februar
18h00 Freiburg
i Br., Dominikanerkloster
St.Albert
Mo 4.
Februar 19h00 Biel,
Atelier Pia Maria
So 24. Februar
11h00 Basel,
Imprimerie mit Rudolf Kelterborn/Roland Moser/Thomas
Meyer
René
Krebs Trio
Mo 10. März 19h00
Weil,
Kulturzentrum Kesselhaus
Do 13. März 19h00
Biel,
Atelier Pia Maria
Fr 14. März 20h30
Uster,
Qbus
So 16. März
11h00 Basel,
Imprimerie mit Roland Moser/Sebastian Kiefer/Thomas
Meyer
Daniel
Studer Trio
Di 18. März 20h15
Zürich,
WIM
Di 15. April
19h00
Weil,
Kulturzentrum Kesselhaus
Fr 18. April 19h00 Biel,
Atelier Pia Maria
So 20. April 11h00 Basel,
Imprimerie mit Hansheinz Schneeberger/Rudolf Kelterborn/Thomas
Meyer
Philippe
Micol Trio
Fr 16. Mai 19h00 Biel,
Atelier Pia Maria
Sa 17. Mai
19h00 Weil,
Kulturzentrum Kesselhaus
So 18. Mai
11h00 Basel,
Imprimerie mit Sebastian Kiefer/Hansheinz Schneeberger/Thomas
Meyer
Fr 23. Mai 20h00 (neue
Zeit) Duisburg,
Stadtteil Duisburg-Ruhrort (Duisburger Akzente)
Die schweizer Kulturstiftung
Pro Helvetia betrachtet unser Projekt als „modellhaft,
wie hier die freie Improvisation zur Diskussion gestellt
wird, sich vernetzt und vermittelt“. Ebenfalls haben
die Kantone Basel-Stadt/Basel-Land, der Kanton Bern, der
Kanton Zürich, die Stadt Biel, die Stadt Uster, die
Stadt Weil am Rhein, das Migros Kulturprozent, die Migros
Aare, das Festival "Duisburger Akzente", die Suisa-Stiftung
für Musik, die Ernst und Olga Gubler-Hablützel
Stiftung, die Ernst Göhner-Stiftung, die Georges und
Jenny Bloch Stiftung, die Schweizerische Interpreten-Stiftung,
der Schweizerische Tonkünstlerverband und die Fondation
Nicati-De Luze bereits Ihre Unterstützung zugesagt.
.
. 


frühere
Veranstaltungen:
14.
Dezember 2003
Matthias
Arter
Ensemble: Ist ein Solist einsam? Verderben
viele Köche den Brei?
25. Januar
2004
Rudolf
Lutz
Idiom und Freiheit: Von stilistischen Einschränkungen
und einigen illusionären Visionen.
14. März
2004
Alfred
Zimmerlin
Plan: Theoriebildung in der Improvisation.
Beobachtungen an den Wurzeln der Musik.
25. April
2004
Walter
Fähndrich
Halt und Makel: Gibt es objektive Qualitätskriterien
für Musik? Kann eine Improvisation "scheitern"?
6. Juni
2004
John
P. MacKeown
Spiel: Der Homo ludens in der Musik. Eine
etwas verspielte Musikgeschichte
16.
Januar 2005
Peter
K Frey
Improvisierte Musik im Internet:
Möglichkeiten dieses Mediums für die improvisierte
Musik
27.
Februar 2005
Marianne
Schuppe
An den Rändern der Sprache:
vom Spiel mit Bedeutungen
22.
Mai 2005
Christoph
Schiller
Präparieren,
Manipulieren:
die Bedeutung der sogenannten Klangforschung in der improvisierten
Musik
19.
Juni 2005
Lukas
Rohner
Mehrstimmiges
Blasen:
Begegnungen von Mehrklängen auf Oboe und Fagott mit
neuerfundenen Tastenblasinstrumenten
12.
Juni 2005
“Faites
vos Jeux”
Nocturne-Konzert:
Peter K Frey-
Kontrabass, Marianne
Schuppe
- Stimme, Christoph Schiller - Klavier, Lukas Rohner - Tastenblasinstrumente,
Hansjürgen Wäldele - Oboe, Nicolas Rihs
- Fagott
22.
Januar 2006
Urban Mäder
Es
gibt nur Improvisation
12.
Februar 2006
Philippe
Micol
Improvisation: Die
Kraft der Freiheit
26.
März 2006
Michel
Seigner
"Freie Improvisation"- Ein irreführender
Begriff
7.
Mai 2006
Hans-Jürg
Meier
Formale Verpflichtungen aus dem Moment
1.
Juni 2006
Nocturne-Konzert
von
und mit: Hans-Jürg Meier – Blockflöten,
Hansjürgen
Wäldele - Oboe,
Philippe Micol – Klarinette/Saxophon, Nicolas
Rihs - Fagott, Michel
Seigner – Gitarre/Electronics, Urban Mäder –
Klavier
11.
Februar 2007
Mischa
Käser
die
musikalische Geste
18. März 2007
Matthias
Schwabe
Sichtbare Musik (visual music)
29. April 2007
Sylwia
Zytynska
Geste(r)n und Morgen
13. Mai 2007
Peter
Baumgartner
Kritik der Geste
2.
Juni 2007
1
Soiree: 4 Porträts
Von
und mit: Mischa Käser –
Stimme, Hansjürgen
Wäldele - Oboe, Nicolas Rihs - Fagott,
Matthias Schwabe – Klingende Materialien, Sylwia Zytynska
– Schlagzeug, Peter Baumgartner – Powerbook