basel
Aspekte der Freien Improvisation: Februar - Mai 2008
 
   
 
 
 

 

Kritik der frei improvisierten Musik
wie kann Qualität beurteilt werden?

Frei improviserte Musik entsteht ohne (notierte) Partitur. Der improvisierende Musiker versucht seine Ideen im selben Moment direkt mit seinem Instrument zu realisieren: Pläne, Klänge, Abläufe, Reaktionsmuster, Spieltechniken, Satztechniken, Formen etc.
Ob dies gelingt, weiss einzig der Spieler selber. Die Distanz zwischen Idee und Resultat ist von aussen schwer erkennbar und für die Musik selber relevant - ein Defizit oder ein unerwarteter Gewinn - oder belanglos.
Musikkritik orientiert sich an der Vorgabe, meist am notierten Werk. Der Musikkritiker vergleicht im jeweiligen Kontext die Umsetzung und Auslegung dieser Vorlage mit seiner eigenen Wunsch-Vorstellung. Im besten Fall wird er die beurteilte Interpretation seiner Vorstellung vorziehen.
Wie ist die Beurteilung eines Werkes ohne Partitur und Tonaufzeichnung möglich?
Welche Kriterien sind zur Beurteilung improviserter Musik sinnvoll?
Sind Vergleiche mit komponierter Musik standhaft?
Welchen Sinn macht die nachträgliche Evaluation von Musik, die nur aus dem Moment entsteht und nur für diesen Moment bestehen will?

 

 

4 Finale in Basel
Musik, Kritik, Reflexion und Diskussion
Imprimerie Basel
St. Johanns-Vorstadt 19/21, 4056 Basel, www.imprimerie-basel.ch, Tel+41 61 261 71 21, Fax +41 61 261 71 22

Unter dem Thema: "Kritik der frei improvisierten Musik - wie kann Qualität beurteilt werden?" spielen an 4 Daten 4 Trios. Deren Musik wird gleich anschliessend von jeweils 2 Kritikern beurteilt. Der Moderator leitet das Gespräch mit dem Publikum.

 

 

Harald Kimmig Trio
So 24. Februar 11h00

Thomas Meyer, Musikkritiker/Musikjournalist
Rudolf Kelterborn, Komponist, Roland Moser, Komponist
Harald Kimmig, Violine
, Hansjürgen Wäldele, Oboe, Nicolas Rihs, Fagott

 

René Krebs Trio
So 16. März 11h00

Thomas Meyer, Musikkritiker/Musikjournalist
Roland Moser, Komponist
, Sebastian Kiefer, Musikkritiker
René Krebs, Trompete,
Hansjürgen Wäldele, Oboe, Nicolas Rihs, Fagott

 

Daniel Studer Trio
So 20. April 11h00

Thomas Meyer, Musikkritiker/Musikjournalist
Rudolf Kelterborn, Komponist, Hansheinz Schneeberger, Musiker
Daniel Studer, Kontrabass,
Hansjürgen Wäldele, Oboe, Nicolas Rihs, Fagott

 

Philippe Micol Trio
So 18. Mai 11h00

Thomas Meyer, Musikkritiker/Musikjournalist
Hansheinz Schneeberger, Musiker, Sebastian Kiefer, Musikkritiker
Philippe Micol, Bassklarinette/Sopransaxophon
, Hansjürgen Wäldele, Oboe, Nicolas Rihs, Fagott

 

 

Eintritte: 30.-/20.-/10.- (4Finale 80.-/60.-/30.-, 3Finale 70.-/50.-/20.-, 2Finale 40.-/25.-/15.-)
Vorverkauf: reservation@imprimerie-basel.ch, Tel+41 61 261 71 21 (auf Band sprechen)

 

 


Anschliessend an die Veranstaltungen kann im hauseigenen Restaurant Druckpunkt diniert werden: Einheitsmenu: Gute, einfache Küche CHF 12.-
Anmeldungen bis Mittwoch vor der Veranstaltung direkt an Restaurant Druckpunkt: 061 261 50 22

 

 

 

Die Imprimerie Basel ist mit öffentlichem Verkehr erreichbar.
Vom Bahnhof SBB via Haltestelle Johanniterbrücke mit dem Tram 11 oder dem Bus 33.
Vom Badischen Bahnhof via Haltestelle Johanniterbrücke mit dem Bus 33.

 

 

 

 

 

12 Heimspiele (12 Triokonzerte)
in Biel / Uster / Zürich / Duisburg / Freiburg i Br./ Weil
Das Gastgeberduo Wäldele/Rihs lädt an den Wohnorten aller beteiligten Musiker je einen Gast zum Heimspiel im Trio ein. Der Gast wird zudem seine Annäherung ans Freie Improvisieren thematisieren und zur Diskussion stellen.

 

 

 

Die schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia betrachtet unser Projekt als „modellhaft, wie hier die freie Improvisation zur Diskussion gestellt wird, sich vernetzt und vermittelt“. Ebenfalls haben die Kantone Basel-Stadt/Basel-Land, der Kanton Bern, der Kanton Zürich, die Stadt Biel, die Stadt Uster, die Stadt Weil am Rhein, das Migros Kulturprozent, die Migros Aare, das Festival "Duisburger Akzente", die Suisa-Stiftung für Musik, die Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung, die Ernst Göhner-Stiftung, die Georges und Jenny Bloch Stiftung, die Schweizerische Interpreten-Stiftung, der Schweizerische Tonkünstlerverband und die Fondation Nicati-De Luze bereits Ihre Unterstützung zugesagt.

 

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frühere Veranstaltungen:

14. Dezember 2003
Matthias Arter
Ensemble: Ist ein Solist einsam? Verderben viele Köche den Brei?

25. Januar 2004
Rudolf Lutz
Idiom und Freiheit: Von stilistischen Einschränkungen und einigen illusionären Visionen.

14. März 2004
Alfred Zimmerlin
Plan: Theoriebildung in der Improvisation. Beobachtungen an den Wurzeln der Musik.

25. April 2004
Walter Fähndrich
Halt und Makel: Gibt es objektive Qualitätskriterien für Musik? Kann eine Improvisation "scheitern"?

6. Juni 2004
John P. MacKeown
Spiel: Der Homo ludens in der Musik. Eine etwas verspielte Musikgeschichte

16. Januar 2005
Peter K Frey
Improvisierte Musik im Internet
: Möglichkeiten dieses Mediums für die improvisierte Musik

27. Februar 2005
Marianne Schuppe
An den Rändern der Sprache:
vom Spiel mit Bedeutungen

22. Mai 2005
Christoph Schiller
Präparieren, Manipulieren: die Bedeutung der sogenannten Klangforschung in der improvisierten Musik

19. Juni 2005
Lukas Rohner
Mehrstimmiges Blasen: Begegnungen von Mehrklängen auf Oboe und Fagott mit neuerfundenen Tastenblasinstrumenten

12. Juni 2005
“Faites vos Jeux”
Nocturne-Konzert: Peter K Frey
- Kontrabass, Marianne Schuppe - Stimme, Christoph Schiller - Klavier, Lukas Rohner - Tastenblasinstrumente, Hansjürgen Wäldele - Oboe, Nicolas Rihs - Fagott

22. Januar 2006
Urban Mäder
Es gibt nur Improvisation

12. Februar 2006
Philippe Micol
Improvisation: Die Kraft der Freiheit

26. März 2006
Michel Seigner
"Freie Improvisation"- Ein irreführender Begriff

7. Mai 2006
Hans-Jürg Meier
Formale Verpflichtungen aus dem Moment

1. Juni 2006
Nocturne-Konzert
vo
n und mit: Hans-Jürg Meier – Blockflöten, Hansjürgen Wäldele - Oboe, Philippe Micol – Klarinette/Saxophon, Nicolas Rihs - Fagott, Michel Seigner – Gitarre/Electronics, Urban Mäder – Klavier

11. Februar 2007
Mischa Käser
die musikalische Geste

18. März 2007
Matthias Schwabe
Sichtbare Musik (visual music)

29. April 2007
Sylwia Zytynska
Geste(r)n und Morgen

13. Mai 2007
Peter Baumgartner
Kritik der Geste

2. Juni 2007
1 Soiree: 4 Porträts
Von und mit: Mischa Käser – Stimme, Hansjürgen Wäldele - Oboe, Nicolas Rihs - Fagott, Matthias Schwabe – Klingende Materialien, Sylwia Zytynska – Schlagzeug, Peter Baumgartner – Powerbook

 

 

 
Hansjürgen Wäldele 0(049)7626 1041 Entfernen Sie bei der Email-Adresse die Tiefstriche (Underscores) am Anfang und am Schluss
 
Entfernen Sie bei der Email-Adresse die Tiefstriche (Underscores) am Anfang und am Schluss Nicolas Rihs 0(041)32 / 322 17 53
   
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Stand: 02.04.2008