Aspekte der Freien Improvisation
vom
Potential einer musikalischen Geste
In der kleinsten musikalischen Geste
schlummert oft im Keim eine ganze Oper.
Wird ein wacher Geist das Mögliche hörend erkennen
und mit leidenschaftlichem Geschick die bezauberndsten Klänge
und phantastischsten Welten schöpfen?
In unserer Reihe „Aspekte der Freien Improvisation“
suchen wir mit unseren Gästen und dem Publikum neue
Wege der Auseinandersetzung mit musikalischen Grundfragen.
Hansjürgen
Wäldele, Nicolas Rihs und Gäste
1.
Matinee:
Hansjürgen
Wäldele, Nicolas Rihs und Mischa Käser
Musikakademie,
Haus Kleinbasel, Rebgasse 70, 4058 Base
Sonntag, 11.
Februar 2007, 11.00 –
12.30 Uhr

Mischa Käser
• geboren 1959 in Zürich
• erste Kompositionen im Kindesalter und das Gefühl,
die Welt musikalisch erfahren zu können
• Gitarrenstudium in Winterthur (1978-1982)
• Kompositionsstudien bei Hans-Ulrich Lehmann in Zürich
(1985-1989) und Roland Moser in Basel (1985-1989)
• Lautenstudium in Basel an der Schola Cantorum (1987-1989)
• ab 1990 erste Erfahrungen als Theatermusiker und
Theaterkomponist, später Regisseur eigener Theater-
und Musiktheaterprojekte
• Mitbegründer verschiedner Ensembles, zuletzt
des Improvisationstrios III-VII-XII, wo er als Vocalist
mitwirkt
• Mischa Käser lebt seit 1985 als Komponist,
Regisseur, Musiker und Gitarrenlehrer in Zürich
• Kompositorische Schwerpunkte: Vocalmusik, Kammermusik
Preise
1992 Preisträger des Zürcher Werkjahres
1996 Conrad Ferdinand Meyer Preis
1998 Prix International de Composition musicale „Reine
Marie José" 1. Preis für das Orchesterstück
"Ordouble“
2004 1. Preis der Schweizerischen Autorengesellschaft SSA
für transdisziplinäres Schaffen für das Projekt
SOUNDING SCULPTURES
2004 Kompositionspreis des Kantons Zürich
Theater-
und Musiktheaterprojekte
1993 Stimmen am Rande (Gessnerallee)
Uraufführung des Kammerspiels „Im Herbst
da reiht der Feenwind – Mitteilungen aus der Isolation“
(Texte schizophrener Dichter)
1995 Muthalis (Rote Fabrik)
eine Performance für 3 gebärdesprechende Gehörlose,
3 Tänzer und 3 Musiker
1997 Nettchen (Walserwoche in Biel)(Opernhausstudio
in Zürich)
ein mikrodramatisches Singspiel nach Robert Walser für
die Oberwalliser Spillit,zwei Schauspielerinnen, einen Schauspieler,
Sopran und Tenor.
2000 Herzgewächse – Es dünkt mein
Herz mich lang chli färn
(Rote Fabrik und Gastspiel im Stadttheater Basel)
für 3 Stimmen, Kontrabass, Schlagzeug, Breakdancer,
mechanische Tiere und Tonband
1999-02 7 Bagatellen – Abgesang
für 2 Schauspieler, 1 Schauspielerin, 1 Kind und 3
Musiker
2002-04 SOUNDING SCULPTURES
eine musiktheatralische installation (Haus Konstruktiv)
für 3 schauspieler, 3 tänzer, 3 soprane, 5 musiker,
3 statistinnen, 1 chor, und 100 mechaninsche Tiere
4
Matineen: Musik,
Reflexion & Diskussion
Musikakademie, Haus Kleinbasel, Rebgasse
70, 4058 Basel
Sonntag, 11.00 – 12.30 Uhr
11. Februar 2007mit
Mischa Käser:
18. März 2007 mit Matthias Schwabe:
Sichtbare Musik
(visual music)
29. April 2007 mit Sylwia Zytynska:
Geste(r)n und Morgen
13. Mai 2007 mit Peter Baumgartner:
Kritik der Geste
1
Soiree: 4
Porträts
Gare du Nord, im Badischen
Bahnhof, Schwarzwaldallee 200, 4058 Basel
Samstag, 2. Juni 2007
18.00
1. Porträt (genaue Angaben folgen)
19.00
2. Porträt
20.00
3. Porträt
21.00
4. Porträt
Mischa
Käser –
Stimme, Hansjürgen
Wäldele - Oboe, Nicolas
Rihs - Fagott,
Matthias Schwabe – Klavier,
Sylwia Zytynska – Schlagzeug,
Peter Baumgartner –
Powerbook
20.-/10.-* pro Matinee, 30.-/20.-/10.-*
Soiree, 80.-/60.-/40.-* alle Matineen inkl. Soiree
*Ermässigung für
SchülerInnen und StudentInnen bis 25 Jahre
Der Eintritt gilt für
alle 4 Porträts am 2. Juni

Herzlichen
Dank
der Musik-Akademie
der Stadt Basel - Allgemeine Musikschule (Freie Kurse),
dem Fachausschuss BS/BL Musik, der Schweizer Kulturstiftung
Pro Helvetia, dem Migros Kulturprozent, der Kulturstiftung
Winterthur, der Artephila Stiftung für ihre Unterstützung
!
. 
. 

frühere Veranstaltungen:
14.
Dezember 2003
Matthias
Arter
Ensemble: Ist ein Solist einsam? Verderben
viele Köche den Brei?
25. Januar
2004
Rudolf
Lutz
Idiom und Freiheit: Von stilistischen Einschränkungen
und einigen illusionären Visionen.
14. März
2004
Alfred
Zimmerlin
Plan: Theoriebildung in der Improvisation.
Beobachtungen an den Wurzeln
der Musik.
25. April
2004
Walter
Fähndrich
Halt und Makel: Gibt es objektive Qualitätskriterien
für Musik?
Kann eine Improvisation "scheitern"?
6. Juni
2004
John
P. MacKeown
Spiel: Der Homo ludens in der Musik. Eine
etwas verspielte Musikgeschichte
16.
Januar 2005
Peter
K Frey
Improvisierte Musik im Internet:
Möglichkeiten dieses Mediums für die improvisierte
Musik
27.
Februar 2005
Marianne
Schuppe
An den Rändern der Sprache:
vom Spiel mit Bedeutungen
22.
Mai 2005
Christoph
Schiller
Präparieren,
Manipulieren:
die Bedeutung der sogenannten Klangforschung in der improvisierten
Musik
19.
Juni 2005
Lukas
Rohner
Mehrstimmiges
Blasen:
Begegnungen von Mehrklängen auf Oboe und Fagott mit
neuerfundenen Tastenblasinstrumenten
12.
Juni 2005
“Faites
vos Jeux”
Nocturne-Konzert:
Peter K Frey-
Kontrabass, Marianne
Schuppe
- Stimme, Christoph Schiller - Klavier, Lukas Rohner - Tastenblasinstrumente,
Hansjürgen Wäldele - Oboe, Nicolas Rihs
- Fagott
22.
Januar 2006
Urban Mäder
Es
gibt nur Improvisation
12.
Februar 2006
Philippe
Micol
Improvisation: Die
Kraft der Freiheit
26.
März 2006
Michel
Seigner
"Freie Improvisation"- Ein irreführender
Begriff
7.
Mai 2006
Hans-Jürg
Meier
Formale Verpflichtungen aus dem Moment
1.
Juni 2006
Nocturne-Konzert
von
und mit: Hans-Jürg Meier – Blockflöten,
Hansjürgen
Wäldele - Oboe,
Philippe Micol – Klarinette/Saxophon, Nicolas
Rihs - Fagott, Michel
Seigner – Gitarre/Electronics, Urban Mäder –
Klavier