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vom
Potential einer musikalischen Geste
Aspekte der Freien Improvisation
Musik, Referate und Diskussionen
2. Matinee
Sonntag, 25. Januar 2004, 11.00
- 12.30 Uhr
Musik-Akademie Basel "Haus Kleinbasel", Rebgasse
70, 4058 Basel
Hansjürgen Wäldele,
Nicolas Rihs und Rudolf Lutz
Idiom und Freiheit:
Von stilistischen Einschränkungen und einigen illusionären
Visionen
Im improvisierten Zusammenspiel
entdecken, erproben und entfalten die Spieler ihre musikalischen
Möglichkeiten. Das Ensemble entwickelt eine gemeinsame
Sprache, deren Reichtum und Differenziertheit in der Unterschiedlichkeit
der individuellen Herkunft jedes Spielers gründet. Im
Mittelpunkt des Interesses stehen aber nicht die Spielenden,
sondern das Spiel, das gegenwärtig entstehende Stück.
Auch in der "freien Improvisation" währt die
Freiheit nur Sekunden. Mit jedem Augenblick des Spielens wird
das Beziehungsnetz dichter, und die Musik übernimmt das
Diktat. Mit den Grenzen wächst die Möglichkeit der
Gestaltung. Nur auf festem Boden gelingt der Absprung.
Rudolf Lutz
(* 1951) ist Dozent für
Improvisation an der Schola Cantorum Basiliensis. An dieser
Hochschule für Historische Aufführungspraxis unterrichtet
er zusammen mit zwei Assistenten an die 30 Studentinnen und
Studenten der Abteilung Tasteninstrumente.
In Konzerten und Workshops ist er ein gefragter Spezialist
für historische Improvisationspraxis.
An der Musikhochschule Basel erteilt er das Fach Generalbass
und an der Musikhochschule Winterthur/Zürich Partiturspiel
und Oratorienkunde.
In St. Gallen ist Rudolf Lutz langjähriger Organist der
evangelischen Stadtkirche St. Laurenzen. Er leitet seit 1986
den Bach-Chor St. Gallen und das St. Galler Kammerensemble.
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