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Aspekte
der Freien Improvisation 2010
Aspects of Free Improvisation 2010
Drei
Das
Triospiel in Wort und Musik
Hansjürgen
Wäldele, Nicolas Rihs und Gäste:
Fred
van der Kooij, Filmregisseur
Christoph
Glauser, Wirkungsforscher
Hans Saner,
Philosoph
Markus
Waldvogel, Philosoph
Walter
Fähndrich, Viola
Peter K Frey, Kontrabass
Carl Ludwig Hübsch,
Tuba
John
Edwards, Kontrabass
Andreas Wäldele,
Violine
Izumi Ise, Klavier
Michael Vorfeld, Percussion
Sebastian Lexer,
Piano+
Thomas
Meyer, Moderation

Drei
Das
Triospiel in Wort und Musik
Für
den improvisierenden Musiker geht von der Triobesetzung
ein singulärer Reiz aus. Keine andere Besetzung bietet
dem Spieler mehr Entfaltungsmöglichkeiten, mehr Halt
und zugleich mehr Transparenz, als das Trio. Hier sind
die Kombinationsmöglichkeiten, so überschaubar
sie mathematisch zu sein scheinen, größer als
in jeder größeren Besetzung – eine zum
Musizieren offenbar ideale Balance von Vielfalt und Beschränkung.
Warum ist das so? Was genau ist die Qualität der
Drei in der Musik? Kann man das kreative Potential der
Drei benennen und begreifen?
Nicolas
Rihs und Hansjürgen Wäldele
siehe:
pressespiegel_2010
Aspekte
der Freien Improvisation 2010
Aspects of Free Improvisation 2010
12
kommentierte Konzerte in Zürich,
Biel,
Weil
am Rhein
4 Matineen
- Diskurs in Wort und Musik in
Basel
Februar
2010

Peter
K Frey, Kontrabass
Nicolas
Rihs, Fagott
Hansjürgen
Wäldele, Oboe
3. Februar, 20h15
Konzert in Zürich, Werkstatt für improvisierte Musik
WIM
Walter
Fähndrich, Viola
Peter
K Frey, Kontrabass
Hansjürgen
Wäldele, Oboe
4. Februar, 20h15
Konzert in Weil am Rhein, Kesselhaus
5. Februar, 20h15 Konzert in Biel, Atelier PiaMaria
Die Filmische
Dreifaltigkeit
Walter
Fähndrich, Viola
Peter
K Frey, Kontrabass
Hansjürgen
Wäldele, Oboe
Fred
van der Kooij, Filmregisseur
Thomas
Meyer, Moderator
7. Februar, 11h00-12h30
in Basel, Imprimerie Basel
Dreierbeziehungen
sind in der Freien Improvisation kaum problematisch. Mehr
noch: meist sind sie ideal.
Improvisation
Musik, gleichzeitig komponiert und ausgeführt
von 2, 3… Musikern.
Die Musik, die wir machen, könnte man als eine Art zeitgenössischer
Kammermusik bezeichnen, nur:
nichts ist vorbestimmt und mit keinem Wort wird besprochen,
was erklingen soll. Keiner von uns weiss vorher, was musikalisch
passieren wird; – Alles ist improvisiert.
Doch: unser Ziel ist immer eine Musik, die im Idealfall so
klingt, als wäre sie gut komponiert: – überraschend,
frisch, suggestiv, komplex, witzig, klar.
Walter
Fähndrich, Viola
Geboren 1944 in Zug. 1965-71
Musikstudium in Luzern (Musiktheorie und Bratsche). Komposition
von Musik zu Hörspiel, Theater, Ballett. Seit 1973 Konzerte
mit improvisierter Kammermusik und seit 1981 auch als Solobratschist
mit Eigenkompositionen. Seit 1980 MUSIK FÜR RÄUME
(musikalische Projekte und Musikinstallationen in ausgewählten
Innen- und Aussenräumen). Komposition und Realisierung
von Elektronischer Musik. Seit 1985 Professur für Improvisation
an der Musikhochschule Basel. Planung und Leitung der INTERNATIONALEN
TAGUNGEN FÜR IMPROVISATION, LUZERN. Lebt in Brissago.

DREI
3=1+1+1=2+1=1+2=1x3=3x1
Dreifaltigkeit, ménage à trois, dreist
Das Dreieck ist die einfachste geometrische Figur in der Ebene.
Aller guten Dinge sind drei.
Oder:
Das Trio (oder ménage à trois) ist meine Lieblingsformation,
um dreist zu improvisieren.
Peter
K Frey, Kontrabass
* 1941
Als Kontrabassist spielt er hauptsächlich frei improvisierte
Musik. Er arbeitet mit dem Komponisten- und Improvisations-Kollektiv
“KARL ein KARL“, dem Kontrabassduo mit Daniel
Studer, mit Markus Eichenbergers DOMINO, im Trio adesso sowie
solo. Neben der Konzerttätigkeit ist er als Komponist
für musikszenische Produktionen, sowie für Installationen
mit bildenden Künstlern tätig. Zusammen mit der
Keramikerin Theres Stämpfli realisiert er regelmässig
Installationen TON (gebrannter und klingender Ton) und Kunst
am Bau Projekte.
Er unterrichtete freie Improvisation und Musik mit dem Computer
an verschiedenen Schulen und leitet Workshops in der Werkstatt
für Improvisierte Musik Zürich (WIM).

Alles
beginnt mit der Eins
Die Eins ist Urgrund aller Zahlen und zugleich nicht
„zählbar“, nicht wahrnehmbar. Wenn von „Eins“
gesprochen wird, hat bereits die Teilung stattgefunden, der
Gegenstand der Betrachtung und der Betrachtende stehen sich
gegenüber. Der Punkt in der Geometrie hat keine Ausdehnung,
und doch ist keine Form ohne den Punkt erfassbar. Der Ton
ist keine Musik, und doch besteht Musik aus Tönen.
Mit der Zwei beginnt die Schöpfung
Gott teilt die Welt, in Tag und Nacht, Himmel und
Erde, Land und Wasser… Die Grenze ist die Bedingung
für Form. Trennung ist der Ursprung aller Vielfalt –
aber auch der Beginn des Zweifels. Die These erfährt
ihre Antithese, das Ich wird begrenzt durch ein Du. Wir stehen
vor dem sich verzweigenden, vor dem Baum der Erkenntnis, vor
der Entscheidung, links oder rechts, männlich oder weiblich,
böse oder gut, Leben oder Tod. Der zweite Punkt generiert
die Strecke, der zweite Ton das Intervall.
Aller guten Dinge sind drei
Die Drei schließt wieder, was die Zwei geöffnet
hat, führt zu einem neuen Ganzen. These und Antithese
werden in der Synthese neu vereinigt. Mit dem Dreieck eröffnet
sich in der Geometrie eine neue Dimension, und die dritte
Achse des Koordinatensystems schafft den Sprung in den Raum.
Die Welt unserer Wahrnehmung ist dreidimensional. Aus den
drei Grundfarben Rot, Grün und Blau entsteht das gesamte
Spektrum. Drei Dinge sind es, die der Mann braucht (selbst
wenn er „standhaft, duldsam und verschwiegen“
ist), drei Prüfungen muss der Held bestehen (auf dass
er gegebenenfalls „veni, vidi, vici“ rufen kann),
kein Zauberspruch, keine Beschwörung, kein Segen ist
vollkommen ohne die Macht der Drei. Wenn jemand an der Tür
klopft, wie oft wird er wohl klopfen? Wer dreimal lügt,
dem glaubt man nicht, ein Tor ist, wer nicht bis drei zählen
kann.
Drei Töne ergeben in der Musik den Dreiklang, der für
beinahe fünf Jahrhunderte unserer Musikgeschichte Grundbaustein
der Harmonik war. Aber dreifaltig ist auch die Zeitwahrnehmung,
ohne die keine Musik denkbar ist: aus der Erinnerung des Vergangenen
und dem Hören des gegenwärtig Klingenden generieren
wir eine Erwartung des Kommenden.
Das Ideal
Die traditionelle Lehre des Tonsatzes sieht im vierstimmigen
Satz das Ideal einer Darstellung harmonischer Abläufe.
Der dreistimmige Tonsatz ist ungleich schwieriger! Zwar reichen
drei Stimmen, um einen Dreiklang zu bilden, aber häufig
gebieten die Regeln der Stimmführung und die melodische
Folgerichtigkeit der Linien Verdopplungen und damit Reduktionen
in der Darstellung des harmonischen Geschehens. Hier sind
Können und Fantasie des Tonsetzers in hohem Maße
gefordert, denn nur wenn es gelingt, das Ohr des Hörers
so zu führen, dass es die klingenden Andeutungen zu dichten
harmonischen Gestalten zu ergänzen vermag, wird auch
hier Verzicht als Gewinn erfahren.
Das Abenteuer
Für den improvisierenden Musiker geht von der
Triobesetzung ein singulärer Reiz aus. Keine andere Besetzung
bietet dem Spieler mehr Entfaltungsmöglichkeiten, mehr
Halt und zugleich mehr Transparenz, wie das Trio. Hier sind
die Kombinationsmöglichkeiten, so überschaubar sie
mathematisch zu sein scheinen, größer als in jeder
größeren Besetzung – eine zum Musizieren
offenbar ideale Balance von Vielfalt und Beschränkung.
Warum ist das so? Was genau ist die Qualität der Drei
in der Musik? Kann man das kreative Potential der Drei benennen
und begreifen?
Dreimal dürfen Sie raten…
Hansjürgen
Wäldele, Oboe

Die Filmische
Dreifaltigkeit
Fred
van der Kooij, Filmregisseur

Wer
meint, aller guten Dinge wären drei, hat die
Rechnung ohne den Wirt gemacht. So vollkommen die Drei nämlich
scheint, so sehr bedarf sie oft einer Ergänzung durch
ein Viertes: Was wäre die heilige Dreifaltigkeit ohne
die Jungfrau Maria, was die drei Musketiere ohne d’Artagnan,
was die drei Wiener Klassiker ohne Schubert? Erfolg hat also
nur eine Dreieinigkeit, die das Vierte zulässt. Sonst
schottet sie sich ab. Darüber berichtet Il Novellino.
Drei Ritter seien so hochmütig gewesen, dass sie sich
für die besten der ganzen Romagna hielten und selbst
den ranghöheren Herrn Polo Traversaro nicht zu sich auf
die Sitzbank liessen. Schliesslich heisst es dort: „Als
einer der drei Ritter starb, sägten sie ein Stück
von der Bank ab, auf der sie gemeinsam zu sitzen pflegten,
weil sie in der ganzen Romagna keinen wussten, der würdig
gewesen wäre, an seinem Platz zu sitzen.“
Thomas
Meyer, Moderator
Über Improvisation zu
schreiben, empfinde ich nach Jahren des klassischen und das
heisst: werk- und interpretationsbezogenen Musikjournalismus
immer noch als etwas vom Anspruchsvollsten.
mehr
März
2010
Carl
Ludwig Hübsch, Tuba
John
Edwards, Kontrabass
Nicolas
Rihs, Fagott
3. März,
20h15 Konzert in Zürich, Werkstatt für improvisierte
Musik WIM
4. März, 20h15 Konzert in Weil am Rhein, Kesselhaus
5. März, 20h15 Konzert in Biel, Atelier PiaMaria
Carl
Ludwig Hübsch, Tuba
John
Edwards, Kontrabass
Nicolas
Rihs, Fagott
Christoph
Glauser, Wirkungsforscher
Thomas
Meyer, Moderator
7. März,
11h00-12h30 in Basel, Imprimerie Basel

"Meine Konzerte
befassen sich insbesondere mit dem Aspekt der Musik
als Struktur in der Zeit.
Alle Konzentration richtet sich auf den Moment des Entstehens.
Emphase oder Dramaturgie werden immer wieder gebrochen und
in einem neuen Impuls fortgeführt, wobei die Unversehrtheit
des musikalischen Laufs konstanter Bezugspunkt ist.
Die Verwendung moderner oder selbstentwickelter Spieltechniken
geht weit über das verbreitete Blasmusikklischee hinaus,
mit dem die Tuba immer wieder in Verbindung gebracht wird.
Ein innovatives Klangfeld breitet sich aus, die Tuba wird
aus einer neuen Perspektive dargestellt und das Publikum erfährt
ein ungewohntes Zeitempfinden."
Carl
Ludwig Hübsch, Tuba
Geboren in Freiburg.
Musikalisch aufwachsend als Klarinettist im Musikverein Littenweiler;
später Wechsel zur Tuba.
Zur selben Zeit Schlagzeuger in verschiedenen Punk-, später
Rockbands.
Meist autodidaktisches Studium der Musik zwischen allen möglichen
Stilen wie Tanzmusik, Rock oder New Orleans. Musikalische
Grundnahrungsmittel: Frank Zappa, King Sunny Ade, Dead Kennedys
...
Unterricht bei M. A. Fataah in Improvisation, Abschlüsse
an der PH Freiburg in Gesang, Schlagzeug und Theorie, Studien
in elektronischer Musik bei Klaus Weinhold in Freiburg.
In Köln Gast in der Kompositionsklasse von Johannes Fritsch.
Komposition, Improvisierte Musik bzw. Neue Musik stehen im
Mittelpunkt von Hübschs Schaffen. Er leitet eigene Ensembles,
und ist gefragt als Mitspieler in unterschiedlichen Kollektiven
und Projekten. Hübsch gibt Solokonzerte sowie Workshops
für Blechbläser und Improvisation.
 
'I'm
looking at the sun, the tear in my eye shooting rainbows,
the singing of birds like nothing I ever heard...'
John
Edwards, Kontrabass
Since taking up the bass,
Edwards has always been involved with a wide diversity of
musical styles and situations. At home with composed and improvised
music he is one of the busiest musicians on the London scene.
Best known for his work with the likes of Evan Parker,John
Butcher,Peter Broetzmann, Sonny Murray etc,he has been in
groups such as God and B-shops for the Poor, and continues
to collaborate with electro-acoustic composer John Wall, Spring
Heel Jack, FunDaMental and play in groups with Louis Moholo,
Lol Coxhill, Ingrid Laubrock, Charles Hayward, to name a few...
His solo recording “Volume”, released late 2008
has received critical acclaim. He features on over 100 recordings

„Die
Stunde der wahren Empfindung – und "Die drei Dinge"
Gregor Keuschnig ist nach getaner Arbeit auf dem Weg nach
Hause.
Er sucht aber noch nicht sofort seine Wohnung auf, sondern
irrt ziel- und planlos durch die Stadt. Er setzt sich an einen
Kinderspielplatz auf eine Bank. Es dämmert:
Dann hatte er ein Erlebnis – und noch während er
es aufnahm, wünschte er sich, dass er es nie vergessen
würde. Im Sand zu seinen Füssen erblickte er drei
Dinge: ein Kastanienblatt, ein Stück von einem Taschenspiegel,
eine Kinderzopfspange. Sie hatten schon die ganze Zeit so
dagelegen, doch auf einmal rückten diese Gegenstände
zusammen zu Wunderdingen.“ (Peter Handke)
Nicolas
Rihs, Fagott

"Dreimal
drei Drittel Takt in der Musik"
Christoph
Glauser, Selbsttätiger Symbolanalytiker, Wirkungsforscher
Herr Christoph
Glauser ist 1964 in Bern geboren. Nach dem Studium der Geschichte,
Politik- und Medienwissenschaften in Bern und Jura in Genf,
promovierte er 1994 in Bern. Er ist seit seinem Studium auch
im Besitz eines Fähigkeitsausweises A für die Gastronomie
und eines eidg. Weinhandelsdiploms. Danach arbeitete er in
einem nationalen Forschungsprogramm an der Universität
Genf. Er war Lehrbeauftragter für Publizistik an diversen
Universitäten, für „Organisational Learning“
in Sozialpsychologie an der Uni Zürich, während
sechs Jahren Forschungsleiter und Dozent an der ETH Zürich,
1997/98 Dozent an der University of Washington in Seattle.
Seit 1998 ist er selbständig als Gründer, CEO und
Delegierter des VR u.a. von MMS Media Monitoring Switzerland
AG und in diversen IT-Firmen erfolgreich tätig. Seit
1994 betreibt er bis heute ein eigenes Grundlagenforschungsinstitut
für computerunterstützte Inhaltsanalysen (IFAA)
in Bern. Im Jahre 2001 gründete er die ArgYou AG (Arguments
for You), um Inhalte auf den Webseiten im Internet zu untersuchen,
um diese mit den nachgefragten Inhalten via Suchmaschinen
direkt zu vergleichen und um den Erfolg von Agenturen zu messen.
Daraus entstand 2006 die ArgYou AG in Baar, dessen VRP heute
ist.

Wer meint, aller guten Dinge wären drei,
hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. So vollkommen die
Drei nämlich scheint, so sehr bedarf sie oft einer Ergänzung
durch ein Viertes: Was wäre die heilige Dreifaltigkeit
ohne die Jungfrau Maria, was die drei Musketiere ohne d’Artagnan,
was die drei Wiener Klassiker ohne Schubert? Erfolg hat also
nur eine Dreieinigkeit, die das Vierte zulässt. Sonst
schottet sie sich ab. Darüber berichtet Il Novellino.
Drei Ritter seien so hochmütig gewesen, dass sie sich
für die besten der ganzen Romagna hielten und selbst
den ranghöheren Herrn Polo Traversaro nicht zu sich auf
die Sitzbank liessen. Schliesslich heisst es dort: „Als
einer der drei Ritter starb, sägten sie ein Stück
von der Bank ab, auf der sie gemeinsam zu sitzen pflegten,
weil sie in der ganzen Romagna keinen wussten, der würdig
gewesen wäre, an seinem Platz zu sitzen.“
Thomas
Meyer, Moderator
Über Improvisation
zu schreiben, empfinde ich nach Jahren des klassischen und
das heisst: werk- und interpretationsbezogenen Musikjournalismus
immer noch als etwas vom Anspruchsvollsten.
mehr
Mai
2010
Andreas
Wäldele, Violine
Izumi Ise, Klavier
Hansjürgen
Wäldele, Oboe
5. Mai, 20h15
Konzert in Zürich, Werkstatt für improvisierte Musik
WIM
6. Mai, 20h15 Konzert in Weil am Rhein, Kesselhaus
7. Mai, 20h15 Konzert in Biel, Atelier PiaMaria
Andreas
Wäldele, Violine
Izumi Ise, Klavier
Hansjürgen
Wäldele, Oboe
Hans
Saner, Philosoph
Thomas
Meyer, Moderator
9. Mai, 11h00-12h30
in Basel, Imprimerie Basel
 
Vergiss dein Ich,
dich selbst verliere nie
Freie Improvisation als "Sprengkapsel der Konvention"
- ein Zitat von Oscar Wilde:
"Manche Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund
zu sprechen,sie zögern jedoch nicht ,es mit leerem Kopf
zu tun."
Andreas
Wäldele, Violine
Geboren 1962 in Weil am
Rhein. Geigenstudium bei Radovan Lorkovic in Basel. Währendessen
Weiterbildung in Generalbassbegleitung auf der Gitarre. Lehrdiplom
1987. In seiner Studienzeit leitet er seine erste Jazzformation,
welche Musik von Django Reinhard und europäischen Zigeunern
spielt. Konzertdiplom 1993.
Seither intensive Auseinandersetzung mit der ausser (-irdischen?)
-klassischen Musik des Jazz, Zigeunerswing, osteuropäische
Folklore, Czardas und natürlich “last not least”
Klassik.
Seine präzise Arbeitsweise und sein urmusikalisches Talent
befähigen ihn zu einer Stiltrennung und einer authentischen
Spielweise, die ihm den Beinamen “das Chamäleon”
eingebracht haben.
 
Ein Trio: im guten Fall
kein Triell, sondern ein Trialog - im besten Fall noch mehr,
viel mehr...
Izumi
Ise, Klavier
Izumi Ise wurde
1964 in Sendai, Japan geboren. Nachdem sie ihr Klavierstudium
an der Hochschule in ihrer Heimatstadt abgeschlossen hatte,
liess sie sich 1989 in der Schweiz nieder und studierte Orgel-
und Kirchenmusik an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik
Luzern sowie Cembalo, Generalbass und Aufführungspraxis
Alter Musik an der Schola Cantorum Basiliensis. Danach folgten
Jahre intensiver Kozerttätigkeit als Solistin sowie als
Mitglied verschiedener Orchester und Ensembles. Die Begegnung
mit der Freien Improvisation im Jahre 2006 gab ihr einen starken
Anstoss, ihre Tätigkeit als Interpretin zu reduzieren
und sich der Entdeckung und Entfaltung ihrer eigenen musikalischen
Sprache und Klangwelt zu widmen. Heute gibt sie Konzerte mit
frei improvisierter Musik, solistisch wie kammermusikalisch.
Izumi Ise lebt in Basel.

Alles
beginnt mit der Eins
Die Eins ist Urgrund aller Zahlen und zugleich nicht
„zählbar“, nicht wahrnehmbar. Wenn von „Eins“
gesprochen wird, hat bereits die Teilung stattgefunden, der
Gegenstand der Betrachtung und der Betrachtende stehen sich
gegenüber. Der Punkt in der Geometrie hat keine Ausdehnung,
und doch ist keine Form ohne den Punkt erfassbar. Der Ton
ist keine Musik, und doch besteht Musik aus Tönen.
Mit der Zwei beginnt die Schöpfung
Gott teilt die Welt, in Tag und Nacht, Himmel und
Erde, Land und Wasser… Die Grenze ist die Bedingung
für Form. Trennung ist der Ursprung aller Vielfalt –
aber auch der Beginn des Zweifels. Die These erfährt
ihre Antithese, das Ich wird begrenzt durch ein Du. Wir stehen
vor dem sich verzweigenden, vor dem Baum der Erkenntnis, vor
der Entscheidung, links oder rechts, männlich oder weiblich,
böse oder gut, Leben oder Tod. Der zweite Punkt generiert
die Strecke, der zweite Ton das Intervall.
Aller guten Dinge sind drei
Die Drei schließt wieder, was die Zwei geöffnet
hat, führt zu einem neuen Ganzen. These und Antithese
werden in der Synthese neu vereinigt. Mit dem Dreieck eröffnet
sich in der Geometrie eine neue Dimension, und die dritte
Achse des Koordinatensystems schafft den Sprung in den Raum.
Die Welt unserer Wahrnehmung ist dreidimensional. Aus den
drei Grundfarben Rot, Grün und Blau entsteht das gesamte
Spektrum. Drei Dinge sind es, die der Mann braucht (selbst
wenn er „standhaft, duldsam und verschwiegen“
ist), drei Prüfungen muss der Held bestehen (auf dass
er gegebenenfalls „veni, vidi, vici“ rufen kann),
kein Zauberspruch, keine Beschwörung, kein Segen ist
vollkommen ohne die Macht der Drei. Wenn jemand an der Tür
klopft, wie oft wird er wohl klopfen? Wer dreimal lügt,
dem glaubt man nicht, ein Tor ist, wer nicht bis drei zählen
kann.
Drei Töne ergeben in der Musik den Dreiklang, der für
beinahe fünf Jahrhunderte unserer Musikgeschichte Grundbaustein
der Harmonik war. Aber dreifaltig ist auch die Zeitwahrnehmung,
ohne die keine Musik denkbar ist: aus der Erinnerung des Vergangenen
und dem Hören des gegenwärtig Klingenden generieren
wir eine Erwartung des Kommenden.
Das Ideal
Die traditionelle Lehre des Tonsatzes sieht im vierstimmigen
Satz das Ideal einer Darstellung harmonischer Abläufe.
Der dreistimmige Tonsatz ist ungleich schwieriger! Zwar reichen
drei Stimmen, um einen Dreiklang zu bilden, aber häufig
gebieten die Regeln der Stimmführung und die melodische
Folgerichtigkeit der Linien Verdopplungen und damit Reduktionen
in der Darstellung des harmonischen Geschehens. Hier sind
Können und Fantasie des Tonsetzers in hohem Maße
gefordert, denn nur wenn es gelingt, das Ohr des Hörers
so zu führen, dass es die klingenden Andeutungen zu dichten
harmonischen Gestalten zu ergänzen vermag, wird auch
hier Verzicht als Gewinn erfahren.
Das Abenteuer
Für den improvisierenden Musiker geht von der
Triobesetzung ein singulärer Reiz aus. Keine andere Besetzung
bietet dem Spieler mehr Entfaltungsmöglichkeiten, mehr
Halt und zugleich mehr Transparenz, wie das Trio. Hier sind
die Kombinationsmöglichkeiten, so überschaubar sie
mathematisch zu sein scheinen, größer als in jeder
größeren Besetzung – eine zum Musizieren
offenbar ideale Balance von Vielfalt und Beschränkung.
Warum ist das so? Was genau ist die Qualität der Drei
in der Musik? Kann man das kreative Potential der Drei benennen
und begreifen?
Dreimal dürfen Sie raten…
Hansjürgen
Wäldele, Oboe

Hans
Saner, Philosoph

Wer
meint, aller guten Dinge wären drei, hat die
Rechnung ohne den Wirt gemacht. So vollkommen die Drei nämlich
scheint, so sehr bedarf sie oft einer Ergänzung durch
ein Viertes: Was wäre die heilige Dreifaltigkeit ohne
die Jungfrau Maria, was die drei Musketiere ohne d’Artagnan,
was die drei Wiener Klassiker ohne Schubert? Erfolg hat also
nur eine Dreieinigkeit, die das Vierte zulässt. Sonst
schottet sie sich ab. Darüber berichtet Il Novellino.
Drei Ritter seien so hochmütig gewesen, dass sie sich
für die besten der ganzen Romagna hielten und selbst
den ranghöheren Herrn Polo Traversaro nicht zu sich auf
die Sitzbank liessen. Schliesslich heisst es dort: „Als
einer der drei Ritter starb, sägten sie ein Stück
von der Bank ab, auf der sie gemeinsam zu sitzen pflegten,
weil sie in der ganzen Romagna keinen wussten, der würdig
gewesen wäre, an seinem Platz zu sitzen.“
Thomas
Meyer, Moderator
Über Improvisation zu
schreiben, empfinde ich nach Jahren des klassischen und das
heisst: werk- und interpretationsbezogenen Musikjournalismus
immer noch als etwas vom Anspruchsvollsten.
mehr
Juni
2010
Michael
Vorfeld, Percussion
Sebastian Lexer, Piano+
Nicolas
Rihs, Fagott
2. Juni, 20h15
Konzert in Zürich, Werkstatt für improvisierte Musik
WIM
3. Juni, 20h15 Konzert in Weil am Rhein, Kesselhaus
4. Juni, 20h15 Konzert in Biel, Atelier PiaMaria
Michael
Vorfeld, Percussion
Sebastian Lexer, Piano+
Nicolas
Rihs, Fagott
Markus
Waldvogel, Philosoph
Thomas
Meyer, Moderator
6. Juni, 11h00-12h30
in Basel, Imprimerie Basel
Vietnamesen
posieren nie zu Dritt für ein Foto, da es für
die Person in der Mitte ein schlechtes Omen bedeutet. Hingegen
ist unsere westliche Kultur voll von Triptychen und Trilogien
und aller guten Dinge sind Drei. Darüber hinaus bietet
die Drei als kleinste Vielzahl die Möglichkeit bei einer
Entscheidung eine absolute Mehrheit zu bilden.
Da ich nicht allzu abergläubisch bin, großes Interesse
an Kunst und Musik habe und mich durchaus als Demokraten sehe,
bin ich der Drei gegenüber sehr positiv eingestellt.
Michael
Vorfeld, Percussion
Michael Vorfeld (Berlin),
Musiker und bildender Künstler, spielt Perkussion und
selbst entworfene Saiteninstrumente und arbeitet in den Bereichen
experimentelle Musik, improvisierte Musik und Klangkunst.
Realisierung von Licht-Installationen und -Performances, Arbeiten
mit Fotografie und Film.
Neben Soloaktivitäten ist er Mitglied verschiedener Formationen.
Zusammenarbeit mit Künstlern aus unterschiedlichen Bereichen
und Realisierung ortsbezogener Arbeiten.
Umfangreiche Konzert-, Performance- und Ausstellungstätigkeit
in Europa, den USA, Asien und Australien.
Die
Zahl Drei ist von beachtlicher Bedeutung für
die musikalische Improvisation, explizit in der Konstellation
einer häufig verwendeten Ensemble-Größe, aber
auch in den verborgen Vorgehensweisen der einzelnen Musikern.
Eine Reduktion des Improvisieren resultiert in drei grundlegenden
Ebenen: das (1)Zuhören, die (2) Verarbeitung der gewonnenen
Informationen durch kognitive Prozesse und die (3) Ausführung
der stimulierten Tätigkeit. Besinnt man sich auf alltägliche
Vergleiche, kommt man zum Schluss, dass dieses sämtlichen
Tätigkeiten zugrunde liegen und dass dieses in einer
ausgeglichenen Balance geschehen muss.
Ein Trio als Ensemble ist sehr speziell. Vergleichen wir den
Dialog der möglichen Nähe oder Kontrastes, welche
sich im Duo entwickeln kann, mit dem eines Trios, erfahren
wir eine größere Komplexität. Im Trio können
Dialoge der Verbundenheit und der Differenzierung gleichzeitig
entstehen, da die Verbundenheit der Tätigkeit von zwei
Musikern vom dritten kontrastiert werden kann. Diese Konstellationen
befinden sich im stetigen Flux und sind nur im Moment statuiert.
Diese Verbindungen werden auch oftmals nur subjektiv vom Zuhörer
empfunden und stärken deshalb die Funktion und Kreativität
des Zuhörers: Die Intensionen des Spielers verschwinden
im kollektiven Geschehen und erlauben, ja sie erfordern sogar,
jedem einzelnen Zuhörer seine ganz eigene Interpretation.
In dieser Komplexität verbirgt sich ein doch so wichtiger
Aspekt der Improvisation, der Mikrokosmos sozialer Strukturen.
Das Trio unterscheidet sich in dem Sinne, dass jegliche Partei-Bildung
den Dritten isoliert. Es ist daher extrem wichtig für
alles ein Ohr zu haben um eine solche Ausgrenzung zu vermeiden
und sich dennoch nicht in der möglichen Ambivalenz der
konstanten gegenseitigen Zustimmung und Harmonie zu verlieren.
Die Improvisation erlaubt die Suche nach neuen Konstellationen
und Bedeutungen, jeglicher Klang kann neue Bedeutungen und
Erfahrungen gewinnen. Was als Wichtiges präsentiert wurde,
kann sich in einer Bedeutungslosigkeit verlieren, aber etwas
Flüchtiges kann sich auf die Art und Weise wie es innerhalb
des Ensemble aufgegriffen wurde schlussendlich als Wegweiser
erweisen.
Sebastian
Lexer, Piano+
Eine Faszination
für den Klang, die Möglichkeiten und dren gegebenen
und auftretenden Unbestimmtheiten, ist die Basis für
Sebastian’s Erweiterung der Spiel-Techniken am akustischen
Klavier und die Entwicklung eines echtzeit Computer Programmes,
welches eine weitere Klangmanipulation erlaubt. Das ‘Piano+’
ist das Ergebnis einer von der freien Improvisation und experimentalen
Zeitgenössischen Musik beeinflussten Arbeit.
Ein langjähriges Klavierstudium und darauf folgende Kollaborationen
mit John Tilbury und ein Assoziation mit Eddie Prévosts
Improvisation Workshop hatten ihren Einfluss auf Sebastians
musikalischen Stil: Eine musikalische Reise durch den allumfassenden
‘Raum’ zwischen Instrument, Klangwelten, musikalischen
Prozessen, Technologie und anderen Musikern.
Sebastian Lexer lebt und arbeitet in London. Über die
letzten neun Jahre arbeitete er mit zahlreichen Musikern der
Londoner Improvisations Szene und auf internationaler Ebene.
Er unterrichtet Interactive Medien an der City University,
Thames Valley University und Goldsmiths, University of London
und arbeitet auch als Audio Ingenieur und CD Produzent im
Bereich der Zeitgenössischen und Improvisierten Musik.
Seit einigen Jahren veranstaltet er seine eigene Konzert Serie
INTERLACE, die die Rolle der Technologie innerhalb sozialer
Strukturen durch freie Improvisation, live elektronische Musik
und interaktive Komposition erkundet.

„Die
Stunde der wahren Empfindung – und "Die drei Dinge"
Gregor Keuschnig ist nach getaner Arbeit auf dem Weg nach
Hause.
Er sucht aber noch nicht sofort seine Wohnung auf, sondern
irrt ziel- und planlos durch die Stadt. Er setzt sich an einen
Kinderspielplatz auf eine Bank. Es dämmert:
Dann hatte er ein Erlebnis – und noch während er
es aufnahm, wünschte er sich, dass er es nie vergessen
würde. Im Sand zu seinen Füssen erblickte er drei
Dinge: ein Kastanienblatt, ein Stück von einem Taschenspiegel,
eine Kinderzopfspange. Sie hatten schon die ganze Zeit so
dagelegen, doch auf einmal rückten diese Gegenstände
zusammen zu Wunderdingen.“ (Peter Handke)
Nicolas
Rihs, Fagott
  
„Drei
Wochen war der Frosch so krank – nun raucht er wieder,
Gott sei Dank!“
Markus
Waldvogel, Philosoph, Autor
Markus Waldvogel, 1952
geboren, aus Schaffhausen. Zweiter Sohn. Der Vater war Industrie-Fotograph,
die Mutter Verkäuferin. Studium der Germanistik, pädagogischen
Psychologie und Philosophie in Zürich. Doktorat über
Mörike und Adorno bei Peter von Matt. Therapeutische
Ausbildung am Alfred-Adler-Institut in Zürich. Arbeit
in der Erwachsenenbildung beim WWF-Schweiz. SP-Grossrat in
SH. Arbeitet seit 1982 als Lehrer am Deutschen Gymnasium Biel.
Gründung der Beratungsfirma Pantaris. Lehrauftrag (Philosophie)
an der PH Bern. Journalistische Arbeit bei diversen Tageszeitungen.
Einige Publikationen: Die Schneefallgrenze sinkt; Mit Sicherheit
(Lyrik); Das Einzigartige und die Sprache; Philosophie der
Provinz, Bilder der Bildung (Essays).

Wer meint, aller guten Dinge wären drei,
hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. So vollkommen die
Drei nämlich scheint, so sehr bedarf sie oft einer Ergänzung
durch ein Viertes: Was wäre die heilige Dreifaltigkeit
ohne die Jungfrau Maria, was die drei Musketiere ohne d’Artagnan,
was die drei Wiener Klassiker ohne Schubert? Erfolg hat also
nur eine Dreieinigkeit, die das Vierte zulässt. Sonst
schottet sie sich ab. Darüber berichtet Il Novellino.
Drei Ritter seien so hochmütig gewesen, dass sie sich
für die besten der ganzen Romagna hielten und selbst
den ranghöheren Herrn Polo Traversaro nicht zu sich auf
die Sitzbank liessen. Schliesslich heisst es dort: „Als
einer der drei Ritter starb, sägten sie ein Stück
von der Bank ab, auf der sie gemeinsam zu sitzen pflegten,
weil sie in der ganzen Romagna keinen wussten, der würdig
gewesen wäre, an seinem Platz zu sitzen.“
Thomas
Meyer, Moderator
Über Improvisation
zu schreiben, empfinde ich nach Jahren des klassischen und
das heisst: werk- und interpretationsbezogenen Musikjournalismus
immer noch als etwas vom Anspruchsvollsten.
mehr
Eintritte:
Basel:
CHF 30.-/20.-/10.- (4 Matineen 80.-/60.-/30.-, 3 Matineen
70.-/50.-/20.-, 2 Matineen 40.-/25.-/15.-) Vorverkauf:
reservation@imprimerie-basel.ch, Tel+41 61 261 71 21 (auf
Band sprechen)
Zürich:
CHF 20.-/15.-
Weil am
Rhein : EUR 15.-/10.-
Biel:
Freie Beträge
Freipass
zu allen Veranstaltungen: CHF
100.-/80.-/50.- ( EUR 70.-/50.-/30.-)
Literatur
und Tonträger:
Schlöhlein
GmbH
Musikalien & Antiquariat
Schützenmattstrasse 15
4054 Basel/BS
Tel 061 261 43 17
Fax 061 261 45 95
http://www.schloehlein.ch/
info@schloehlein.ch

Die Kantone Basel-Stadt/Basel-Land,
der Kanton Zürich, die Stadt Zürich, der Kanton
Bern, die Stadt Biel, die Stadt Weil, die Schweizerische Interpreten-Stiftung,
die Migros Aare, die Fondation Nestlé pour l'Art, die
Artephila Stiftung und die Fondation Nicati-De Luze haben
bereits Ihre Unterstützung zugesagt.
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frühere Veranstaltungen:
2009
Versus
Claudia
Ulla Binder, John
Butcher, Jacques
Demierre, Isabelle
Duthoit, Malcolm
Goldstein, Fritz Hauser,
Matthias Kaul,
Lauren Newton,
Thomas
Meyer, Dieter
A. Nanz,
Hans-Jost
Frey, Christian
Kaden, Kjell
Keller, Sebastian
Kiefer, Claus-Steffen
Mahnkopf, Roland
Moser, Urs
Peter Schneider, Hans
Wüthrich
2008
Kritik
Harald
Kimmig, Philippe
Micol, Daniel
Studer, René
Krebs,
Thomas
Meyer,
Rudolf
Kelterborn,
Hansheinz
Schneeberger,
Roland
Moser,
Sebastian
Kiefer
2007
vom Potential einer musikalischen Geste
Mischa
Käser - die musikalische Geste
Matthias
Schwabe - Sichtbare Musik (visual
music)
Sylwia
Zytynska - Geste(r)n und Morgen
Peter
Baumgartner - Kritik der Geste
2006
Wie „frei“
ist Freie Improvisation?
Urban
Mäder -
Es gibt nur Improvisation
Philippe
Micol -
Improvisation: Die Kraft der Freiheit
Michel
Seigner - "Freie
Improvisation"- Ein irreführender Begriff
Hans-Jürg
Meier - Formale Verpflichtungen
aus dem Moment
2005
“Faites
vos Jeux”
Peter
K Frey - Improvisierte
Musik im Internet
Marianne
Schuppe - An den Rändern
der Sprache
Christoph
Schiller -
Präparieren, Manipulieren
Lukas
Rohner -
Mehrstimmiges Blasen
2003/2004
Aspekte
der Freien Improvisation
Matthias
Arter - Ensemble
Rudolf
Lutz - Idiom und Freiheit
Alfred
Zimmerlin - Plan
Walter
Fähndrich - Halt und Makel
John
P. MacKeown - Spiel
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