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vom
Potential einer musikalischen Geste
Aspekte der Freien Improvisation
2.
Matinee mit
Musik, Referat und Diskussion
Sonntag,
27. Februar 2005, 11.00 - 12.30 Uhr
Musik-Akademie Basel "Haus Kleinbasel", Rebgasse
70, 4058 Basel
Hansjürgen
Wäldele, Nicolas Rihs und Marianne Schuppe
An den Rändern
der Sprache: vom Spiel mit Bedeutungen
An
den Rändern der Sprache: vom Spiel mit Bedeutungen
Stimmen sind keine Instrumente, auch wenn sie ähnlich
klingen können wie
diese und ohne Worte auskommen. Die Beschäftigung mit
meiner Stimme hat mich
zunehmend in eine Auseinandersetzung mit Sprache getrieben.
Ohne Sprache
komme ich als Sängerin - und auch als Vokalistin- nicht
aus. Was Sprache im
Kontext von Musik ist oder sein kann, bleibt in jedem neuen
Versuch,
Textvorlagen und im Moment erfundenes Textmaterial in einer
Improvisation zu
verwenden, zu ergründen. Das Zusammenspiel von Instrument(en)
und Stimme
wird zu einem Ereignis des Ein-, Aus- und Überblendens,
Verdeckens und
Freilegens von Bedeutungen, dessen musikalische Offenheit
immer wieder neu
zu finden ist.

Marianne Schuppe
Sängerin mit Arbeitsfeld zeitgenössische/experimentelle
Musik, Gesangstudium bei Jolanda Rodio und Michiko Hirayama,
Studien in südindischer Vokalmusik in Madras. Als Improvisaton,
Interpretin und Gesangslehrerin international unterwegs.
Seit einigen Jahren zunehmende Beschäftigung mit Text
und Sprache, Schreiben
und Bearbeiten von Texten, Komponieren für Stimmen.
Zusammenarbeit in den Formationen Melaquartett, Ensemble 2
INQ, Klangforum Wien und mit Dorothea Schürch, Alfred
Zimmerlin, Sylwia Zytynska, Willy Daum, Michael Maierhof,
Mela Meierhans, Katharina Klement, Peter Vittali, u.a.
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