vom Potential einer musikalischen
Geste
Aspekte der Freien Improvisation
Wie „frei“
ist Freie Improvisation?
Wo mündet Freiheit in Beliebigkeit?
Von der Kraft der Grenzen und der
Lust ihrer Beschreitung.
3. Matinee
mit Musik, Reflexion und Diskussion
Sonntag, 26.
März 2006, 11.00 - 12.30
Uhr
Musik-Akademie Basel "Haus Kleinbasel", Rebgasse
70, 4058 Basel
Hansjürgen Wäldele,
Nicolas Rihs und Michel Seigner
Wie
frei ist Freie Improvisation?
Vortrag
von Michel Seigner, gehalten am 26.03.2006, an der Musik-Akademie
Basel, im Rahmen der Veranstaltung "Aspekte der Freien
Improvisation".
Zum
Begriff "Freie Improvisation"
Bekanntlich entstand der Begriff in den 60er-Jahren, als
Cool Jazz vom Free Jazz
abgelöst wurde. (Ornette Coleman gebrauchte den Begriff
"Free Jazz" 1960 als programmatischen Titel für
eine seiner Schallplatten). Das Wort frei stand für
die Abgrenzung von der traditionellen Improvisation und
bedeutete, nicht länger an Beat, Chorus und tonale
Harmonik gebunden zu sein.
Mittlerweile hat sich die Freie Improvisation zu einer autonomen
Form der Musikausübung entwickelt, bar der Tabus, die
zu Zeiten des Free Jazz noch herrschten. (Zum Beispiel grenzte
es damals an Blasphemie, einen Dur-Dreiklang zu spielen).
Zieht man in Betracht, wie weit sich die Praxis der Freien
Improvisation von derjenigen der 60er-Jahre entfernt hat,
müsste sie eigentlich längst einen anderen Namen
tragen.
Ein Begriff, der mein persönliches Verständnis
von Improvisation besser umschreibt, ist Instant Composing.
Auch er existiert bereits seit den 60er-Jahren. Er wurde
in der niederländischen Szene um Mischa Mengelberg
geprägt. Leider lässt er sich nicht auf elegante
Weise ins Deutsche übertragen.
Doch zurück zur eigentlichen Frage:
"Wie frei ist Freie Improvisation?"
Tatsächlich halte ich den Begriff "Freie Improvisation"
für irreführend; nicht das Wort Improvisation,
sondern das Wort frei.
Allzu oft wird unter frei bzw. Freiheit verstanden, beliebig
und absichtslos den gerade auftauchenden Impulsen und Einfällen
zu folgen.
Eine Vorstellung, der ich häufig begegne, wenn ich
Leuten, die mich fragen, was für Musik ich denn mache,
sage, ich würde frei improvisieren. Viele halten Freie
Improvisation für eine frisch-fröhlichen Klanglotterie.
Hat diese Vorstellung von Freiheit tatsächlich mit
"Freier Improvisation" zu tun?
Im weiteren impliziert der Begriff das Vorhandensein einer
unfreien Improvisation.
Müsste man dann einen Thelonious Monk, einen Charlie
Parker oder einen Lennie Tristano als unfreie Improvisatoren
bezeichnen?
Schliesslich suggeriert der Begriff, Musiker, die andere
Formen der Musikausübung praktizieren, besässen
weniger oder gar... keine Freiheit.
Auch das wäre zu hinterfragen.
Wie eigentlich wird Freiheit definiert
"Wie frei ist Freie Improvisation?" ist eine ziemlich
tückische Frage. Die Versuchung war gross, einfach
davon auszugehen, was ich persönlich für frei
bzw. unfrei erachte. Doch gleichzeitig weckte sie die Neugierde,
ob eine – zumindest in den Grundzügen –
übereinstimmende Definition von Freiheit aufzufinden
sei.
So habe ich denn Literatur, Enzyklopädien, und Wörterbücher
durchgekämmt. Es war schwindelerregend. Freiheit ist
ein erschreckend komplexer - und streitbarer - Begriff,
zu dem sich tausende von grossen Geistern - Deterministen
und Indeterministen - über Jahrtausende hinweg in unterschiedlichsten
Kontexten teilweise kontrovers, teilweise übereinstimmend
geäussert haben.
Doch schliesslich liess sich eine Definition herausfiltern,
über die sich die neuzeitliche Philosophie in den Grundzügen
einig zu sein scheint.
Reduziert auf das, was mir in Zusammenhang mit unserer Fragestellung
relevant erscheint, lautet sie folgendermassen:
Generell:
"Unabhängigkeit von äusserem, innerem
oder durch Menschen oder Institutionen bedingtem Zwang."
Meyers Lexikon
Spezifischer: die Definition der Willensfreiheit
"Sie bezeichnet die genuine Fähigkeit des
Menschen, willentlich zu handeln, d.h. zwischen Alternativen
wählen und eine Entscheidung treffen zu können."
Duden, Philosophisches Wörterbuch
Wenn ich nun im Folgenden versuchen möchte, die Frage
"Wie frei ist Freie Improvisation?" an dieser
Definition zu messen, muss ich einsehen, dass ich damals
- im August letzten Jahres – als ich, sogenannt
frei von der Leber weg, einen Einführungstext zum Thema
verfasste, von einer Prämisse ausging, die dieser
Definition von Freiheit nicht standhält. Der
Haken lag in folgender Behauptung:
"Improvisierend aus einem im Moment vorhandenen
Material ein Gericht zu kochen, einen Unterschlupf zu bauen,
eine Musik zu gestalten; wie viel ist frei bei solcher Tätigkeit?
Allenfalls der Umstand, keinem Kochrezept, keinem Bauplan,
keiner Partitur zu folgen. Der Rest jedoch bedeutet gebunden
zu sein, an ein vorhandenes Material und eine Absicht, die
Absicht auch dann bleibt, wenn sie darin besteht absichtslos
zu sein."
Falsch war die Prämisse insofern, als ich Gebundensein
mit Unfreiheit gleichsetzte. Denn an eine Absicht gebunden
zu sein gälte nur dann als unfrei, wenn mir nicht die
Wahl offen stünde, diese Absicht auch wieder zu verwerfen,
sie also aus innerem Zwang heraus "zwanghaft"
in Tat umsetzen müsste. Ebenso steht es mir letztlich
frei – immer vorausgesetzt ich bin nicht zwanghaft
veranlagt - ein vorhandenes Material als verbindlich oder
als unverbindlich zu betrachten.
Hinzu kommt, dass - gemäss der Definition von
Willensfreiheit – Absicht geradezu Voraussetzung für
freies Handeln ist. Unabsichtliches Handeln, zum Beispiel
wenn ich jemandem unabsichtlich auf die Füsse trete,
ist eine Handlung, die ich weder gewählt noch willentlich
vollzogen habe und somit keine freie Handlung.
Ich bin also einer verbreiteten Auffassung aufgesessen,
sich zu binden oder etwas als verbindlich zu betrachten
sei zwangsläufig mit Unfreiheit gleichzusetzen.
Über frei oder unfrei entscheidet lediglich die Frage,
ob mir die Wahl offen steht, mich zu binden oder es eben
nicht zu tun.
Jetzt könnte man natürlich einwenden, wer sich
binde, schränke seine Freiheit in hohem Masse ein.
Dazu eine Episode, die John Cage in "Silence"
erzählt: "Unlängst sagte eine Schülerin,
die versucht hatte, eine Melodie aus nur drei Tönen
zu komponieren "Ich fühlte mich eingeengt."
Hätte sie sich mit den drei Tönen – ihrem
Material – befasst, sie hätte sich nicht eingeengt
gefühlt."
Der Philosoph Peter Bieri fasst in seinem Buch "Das
Handwerk der Freiheit" die Frage nach der Freiheit
des Handelnden folgendermassen zusammen:
"Das Ausmass, in dem er frei ist, ist das Ausmass,
indem er das, was er will, in die Tat umsetzen kann."
Lässt sich nun anhand vorangegangener Definitionen
etwas über den Freiheitsgrad improvisierter Musik aussagen?
In diesem Zusammenhang stellen sich mir folgende Fragen:
1. Bin ich als freier Improvisator
inneren oder äusseren Zwängen ausgesetzt, und
worin könnten diese bestehen?
2. Erlaubt mir die Freie Improvisation
zwischen Alternativen zu wählen und zu entscheiden?
Aber auch grundsätzlicher: Bin ich in der Lage zu entscheiden?
3. Bin ich in der Lage, das, was
ich will - also eine Absicht - in die Tat umzusetzen?
Zur 1. Frage:
Bin ich inneren oder äusseren Zwängen ausgesetzt,
und worin könnten diese bestehen?
Um die Dinge nicht allzu sehr zu verkomplizieren,
gehe ich mal davon aus, dass improvisierende Musikerinnen
und Musiker keine Zwangsneurotiker sind, also grundsätzlich
keinen inneren Zwängen unterworfen sind (wobei sich
natürlich nicht ausschliessen lässt, dass der
eine oder andere Zwang durchaus vorhanden sein kann).
Äusserer Zwang jedoch ist vorstellbar. Dieser könnte
z.B. in einer Publikumserwartung bestehen, der ich gegen
meinen Willen versuche gerecht zu werden, da ich von meinen
Konzerten leben möchte bzw. muss.
Ein anderer äusserer Zwang könnte auch die Tatsache
bedeuten, dass Konzertorganisatoren nicht selten Gruppen
zusammenwürfeln, deren Zusammenstellung nicht meinen
Wünschen entspricht, es mir aus finanziellen Gründen
jedoch nicht frei steht, abzusagen.
Inwieweit solche Faktoren äusseren Zwangs ins Gewicht
fallen, kann ich nicht beurteilen, da es nie meine Absicht
war, von meinen Konzerten leben zu können. Jedenfalls
wird niemand, dem es in erster Linie darum geht, von seiner
Musik leben zu können, die Freie Improvisation wählen.
Ein weiterer Faktor äusseren Zwangs könnte darin
bestehen, dass allein der Begriff "Freie Improvisation"
gewisse Freiheiten ausschliesst oder einschränkt. Wie
auch immer ich mich anstrenge, ich komme auf nichts, was
angesichts der heutigen Auffassung von Freier Improvisation
als freiheitsbegrenzend bezeichnet werden könnte.
Zur 2. Frage:
Erlaubt mir die Freie Improvisation, zwischen Alternativen
zu wählen und zu entscheiden? Aber auch grundsätzlicher:
Bin ich in der Lage zu entscheiden?
Die Definition der Willensfreiheit setzt voraus, dass mir
die Wahl zwischen Alternativen offen steht.
Doch woher eigentlich stammen die Alternativen, die mir
allenfalls zur Wahl stehen?
Es sind dies die Produkte meiner Intuition und meines Vorstellungsvermögens:
Alles in allem mein Ideenreichtum. Die Anzahl und die Qualität
der Alternativen, die mir zur Wahl stehen, ist somit abhängig
von der Kreativität, über die ich in einem jeweiligen
Moment des Spielens verfüge, aber auch davon, was in
diesen Momenten musikalisch gerade stattfindet. Kreativität
wiederum setzt Offenheit, Flexibilität und Risikobereitschaft
voraus.
Solange ich inspiriert bin, über Ideenreichtum verfüge,
bin ich frei zu wählen, nicht nur womit ich
auf eine sich stets verändernde Situation reagiere,
sondern auch worauf, wann und ob ich reagiere.
Dies ist die Voraussetzung dazu, überhaupt gestalten
bzw. mitgestalten zu können.
Eng wird es dann, wenn mir nichts mehr einfällt, denn
dann bin ich der Freiheit beraubt, das zu tun, was ich eigentlich
vorhatte, nämlich Musik zu machen.
Natürlich könnte ich noch weiterhin Töne
produzieren... aber was hätte das mit Musik zu tun?
Das Ausmass, in dem mir offen steht, zwischen Alternativen
zu wählen, ist also abhängig vom Ausmass meiner
Kreativität.
Zur Frage der Entscheidungsfähigkeit:
In Zusammenhang mit Improvisation die Frage zu stellen,
ob zu entscheiden mir erlaubt ist, bzw. ob ich dazu in der
Lage bin, scheint mir hinfällig.
Improvisation ohne die Fähigkeit, zu entscheiden, bzw.
Entscheidungen selbständig treffen zu können,
ist nicht denkbar.
Doch die musikalische Improvisation setzt - auf Grund ihrer
Zeitgebundenheit – eine spezifische Art von Entscheidungsfähigkeit
voraus:
Angenommen, ich bin zwar kreativ, jedoch ein Zauderer, unfähig
mich innert nützlicher Frist zwischen zwei oder mehreren
Einfällen zu entscheiden, so würde mich das letztlich
zum Verstummen bringen.
Denn während der Zeit, die ich benötigte, um mich
zu entscheiden, ist der musikalische Prozess längst
weitergelaufen, und das, was zu spielen ich mich schliesslich
entscheide, steht in keinem Kontext mehr zum aktuellen Geschehen.
Mein Einfall ist überfällig geworden.
In der Improvisation ist die Frage, wie schnell ich in der
Lage bin zu entscheiden, mitbestimmend für den Grad
meiner Freiheit. Ein Faktor, der z.B. in der Komposition
nicht massgebend wäre.
Noch etwas zum Tempo
Durch den Versuch, einer Antwort auf die Frage "Wie
frei ist Freie Improvisation?" auf die Spur zu kommen,
könnte der Eindruck entstehen, beim frei Improvisieren
würde behutsam erst alles abgewägt und schliesslich
in die Tat umgesetzt. Alles sei permanenter Kontrolle unterworfen.
Natürlich ist das Gegenteil der Fall: Entscheidungs-
und Willensakte, bewusste und unbewusste, häufen und
überlagern sich beinahe reflexartig in Sekundenbruchteilen;
ein hoch komplexer Prozess, in dem sich manche Absicht nicht
erfüllt, manches einfach geschieht; deus ex machina
im Guten wie im Schlechten.
Zur 3. Frage:
Bin ich in der Lage, das was ich will - also eine Absicht
- in die Tat umzusetzen?
Wie weit ich in der Lage bin, meine Absichten in die Tat
umzusetzen, hängt – mal abgesehen von den grundsätzlichen
Grenzen, die mein Instrument mir setzt - von meiner Instrumentaltechnik
ab. Sie bestimmt das Ausmass meiner Handlungsfreiheit.
Doch hier beisst sich die Katze in den Schwanz:
Im Bewusstsein, dass ich auf meinem Instrument nicht alles
kann (geschweige denn aus dem Moment heraus), werde ich
- im günstigen Fall - unter meinen musikalischen Einfällen
jene auswählen, die meine Technik mir erlaubt zu realisieren.
D.h. meine Wahlfreiheit wird stets auch davon bestimmt sein,
wovon ich glaube bzw. hoffe, es in die Tat umsetzen zu können.
Schliesslich der Versuch einer Antwort auf die Frage:
"Wie frei ist Freie Improvisation?"
Die Rahmenbedingungen der Freien Improvisation lassen sich
– wie mir scheint – durchaus als frei bezeichnen.
Von äusseren Zwängen durch Menschen oder Institutionen
zu reden, schiene mir wehleidig.
Auch setzt das heutige Verständnis von Freier Improvisation
- anders als noch damals im Free Jazz - weder stilistische
noch irgendwelche andere Vorgaben, die meine musikalische
Freiheit einschränken würden.
Grundsätzlich bin ich als frei improvisierender Musiker
also autonom.
Doch wie weit mein freies Improvisieren den Kriterien von
Wahlfreiheit, Willensfreiheit und Handlungsfreiheit standhält,
darüber entscheiden weitgehend meine höchst individuellen
Eigenschaften.
Deshalb lautet mein Fazit:
Die Freie Improvisation ist so frei, wie das Spielverhalten
der Musikerinnen und Musiker frei ist, die sie ausüben.
Oder eher mathematisch ausgedrückt:
Freie Improvisation ist so frei wie die Summe der
Freiheit jener, die sie ausüben.
Kurz noch etwas zum Untertitel dieser Veranstaltung:
Wann mündet Freie Improvisation in Beliebigkeit?
Bereits die Fragestellung impliziert, dass Beliebigkeit
nicht mit Freiheit gleichzusetzen ist. Beliebigkeit stellt
sich dann ein, wenn ich spiele, ohne eigentlich etwas zu
wollen. Und da ich eigentlich gar nichts will, gibt es auch
keine Wahl zu treffen, geschweige denn etwas zu entscheiden.
Unter Umständen will ich sogar etwas: Zum
Beispiel etwas ausprobieren, doch das ist nicht das selbe,
wie Musik machen wollen. Das Resultat ist Orientierungs-
und Richtungslosigkeit. Was wiederum zur Folge hat, dass
sich keine Zusammenhänge, keine übergeordnete
Form, keine Stringenz einstellen können. Alles bleibt
unverbindlich, und dies für die Mitspieler in gleichem
Masse wie für die Zuhörer.

Michel Seigner
1946. Komponist , Sounddesigner
und Gitarrist.
Autor von Bühnenmusik und Musiktheater an Bühnen
in Zürich, Paris, Milano, Freiburg i.Brg.
1977-1986 Musikalischer Leiter des Teatro del Sole, Milano.
Autor zahlreicher Filmmusiken (CH/D), u.a. für "Schwarzfahrer"
(Academy Award 1994 for best short film).
Klangkonzepte, Musik und Sounddesign für interaktive
Räume (Audiovisuelle Environments und CD-Rom). Lehrtätigkeit
auf dem Bereich Musik und Sound an der Hochschule für
Gestaltung und Kunst, Zürich (Studienbereich Neue Medien)
seit 1998.
Internationale Konzerttätigkeit als improvisierender
Musiker, vorwiegend mit dem Trio KARL ein KARL.
weitere Veranstaltungen:
4
Matineen: Musik, Reflexion und Diskussion
Allgemeine Musikschule Haus Kleinbasel,
Rebgasse 70, 4058 Basel
Sonntag, 22. Januar
2006, 11h00-12h30 mit Urban
Mäder
Sonntag, 12.
Februar 2006,
11h00-12h30 mit Philippe
Micol
Sonntag, 26.
März 2006,
11h00-12h30 mit Michel
Seigner
Sonntag, 7.
Mai 2006, 11h00-12h30
mit Hans-Jürg Meier

1
Nocturne-Konzert
Gare du Nord, im Badischen Bahnhof, Schwarzwaldallee
200, 4058 Basel
Donnerstag,
1. Juni 2006, 19h30 Millefleurs
und Gäste – Eine Konzertreihe
Donnerstag,
1. Juni 2006, 21h00
Hans-Jürg
Meier –
Blockflöten, Hansjürgen
Wäldele - Oboe,
Philippe Micol – Klarinette/Saxophon,
Nicolas
Rihs - Fagott,
Michel Seigner – Gitarre/Electronics,
Urban Mäder – Klavier
20.-/10.-* pro Matinee, 30.-/20.-/10.-*
Nocturne°, 80.-/60.-/40.-* alle Matineen inkl. Nocturne°
*Ermässigung für
SchülerInnen und StudentInnen bis 25 Jahre
°Der Eintritt gilt
ebenfalls für das Millefleurs Konzert am 1. Juni um
19.30
Herzlichen Dank
der Musik-Akademie
der Stadt Basel (Freie Kurse), dem Fachausschuss BS/BL Musik,
dem Migros Kulturprozent, der Kulturstiftung Winterthur,
der Schweizerischen Interpreten-Stiftung, dem Schweizerischen
Tonkünstlerverband für ihre Unterstützung
!


frühere Veranstaltungen:
14.
Dezember 2003
Matthias
Arter
Ensemble: Ist ein Solist einsam? Verderben
viele Köche den Brei?
25. Januar
2004
Rudolf
Lutz
Idiom und Freiheit: Von stilistischen Einschränkungen
und einigen illusionären Visionen.
14. März
2004
Alfred
Zimmerlin
Plan: Theoriebildung in der Improvisation.
Beobachtungen an den Wurzeln
der Musik.
25. April
2004
Walter
Fähndrich
Halt und Makel: Gibt es objektive Qualitätskriterien
für Musik?
Kann eine Improvisation "scheitern"?
6. Juni
2004
John
P. MacKeown
Spiel: Der Homo ludens in der Musik. Eine
etwas verspielte Musikgeschichte
16.
Januar 2005
Peter
K Frey
Improvisierte Musik im Internet:
Möglichkeiten dieses Mediums für die improvisierte
Musik
27.
Februar 2005
Marianne Schuppe
An den Rändern der Sprache:
vom Spiel mit Bedeutungen
22.
Mai 2005
Christoph
Schiller
Präparieren,
Manipulieren:
die Bedeutung der sogenannten Klangforschung in der improvisierten
Musik
19.
Juni 2005
Lukas
Rohner
Mehrstimmiges
Blasen:
Begegnungen von Mehrklängen auf Oboe und Fagott mit
neuerfundenen Tastenblasinstrumenten
12.
Juni 2005
“Faites
vos Jeux”
Nocturne-Konzert:
Peter K Frey-
Kontrabass, Marianne
Schuppe
- Stimme, Christoph Schiller - Klavier, Lukas Rohner - Tastenblasinstrumente,
Hansjürgen Wäldele - Oboe, Nicolas Rihs
- Fagott